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Ur- und Frühgeschichtliche Keramik in originalen Techniken und anderes aus meiner Urkeramischen Werkstatt

Kategorie: Gedanken

Herbst

Blätterfall

bis die blätter fallen und der baum nackt im winde steht

wir standen am strom

und lauschten den wellen,

die leise singsangen.

in deinen augen sah ich

meinen tod und war berührt,

von deiner traurigkeit.

wir tanzten heimwärts

und du sagtest:

mach mich lachen,

bis die blätter fallen

und der baum

nackt im winde steht.

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im Licht

im Licht

im Licht

von augenblick zu augenblick

tauche ich auf

aus den lichten wassern

Dein geschenk in

meinen händen zu halten

staunend und voller dankbarkeit

Dein lächeln zu erwiedern

Blaue Blume S/W

Noch ein Schwarz -Weiß Experiment, diesmal mit einer blauen Blume:

blaue Blume schwarzweiß

blaue Blume schwarzweiß

Es ist übrigens gar nicht dumm, „dass man von den Fremden abhängig ist“, sondern im Gegenteil, genau dies ist Grundbedingung, Glücksfall und Hoffnung des menschlichen Daseins zugleich. Lediglich in unseren Denkwelten stolpern wir immer wieder über diesen Punkt : zum Glück!

In unserem Denken suchen wir das Wort, das keine Antwort braucht, aber Wort ohne Antwort ist ein halbes paar Schuhe – ein Fuß wird barfuß laufen müssen.

Unser Denken produziert monologes Wort, ist aber für eben dafür auf einen Dialog mit anderen angewiesen. Unser Denken produziert also ständig seinen Selbstwiderspruch: es braucht den Dialog um überhaupt sein zu können, aber es sucht das monologe Wort, das keiner Antwort bedarf, das tyrannische Herrscherwort, das keinen Widerspruch duldet.

Vielleicht sollten wir unser Denken zähmen!

(Arjun, I hope you can translite this!)

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